Hämorrhoiden

Durch Verstopfungen werden Hämorrhoiden meistens hervorgerufen. Da vor allem eine Ballaststoff arme Ernährung und Bewegungsmangel den Darm träge machen, kann man bei den Hämorrhoiden von einer Zivilisationskrankheit sprechen. Gefahr Hämorrhoiden zu entwickeln läuft auch derjenige, der wenig trinkt. Der Stuhl wird nämlich hart und unbeweglich, wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit bekommt.

Wenn der Nahrungsbrei jedoch zu lange im Darm verweilt, wird dem Darminhalt noch mehr Flüssigkeit entzogen. Somit wird der Darminhalt also immer zäher. Starkes Pressen beim Stuhlgang ist die Konsequenz des zähen Darminhalts. Somit wird das Hämorrhoidalgeflecht vergrößert, weil durch das starke Pressen die Blutgefäße im Enddarm überdehnt werden. Auswirkungen in Enddarm und After bilden sich, wenn das Adergeflecht ständig überdehnt wird.

Es gibt aber noch weitere Ursachen für Hämorrhoiden. Beispielsweise begünstigt eine sitzende Tätigkeit die in der Hüfte abgeknickte Sitzhaltung einen Stau unterhalb der Hüfte. Außerdem können Hämorrhoiden auch familiär bedingt sein. Immer wieder beobachten Mediziner einen angeborenen Elastizitätsmangel des stützenden Bindegewebes. Damit ist auch das Hämorrhoidalgeflecht ausgestattet. Da die Elastizität des Gewebes im Alter nachlässt, können sich die Hämorrhoidalgefäße mehr mit Blut füllen. Somit werden die Gefäßwände überdehnt, und der normale Rückfluss wird vermindert. So entstehen am Ende Gefäßknoten. Ferner drückt das Kind inklusive Fruchtwasser und Plazenta, während einer Schwangerschaft auf den Enddarm. Dadurch wird das Hämorrhoidalgeflecht überdehnt, da dieser Druck den Blutabfluss behindert. Bei Übergewicht entsteht das gleiche Problem.