Burn out Syndrom

Das Burn out Syndrom ist ein Zustand der inneren Leere. Burn out heißt wörtlich übersetzt ausgebrannt. Beim Burn out Syndrom kommt es zum Verlust der Lebensfreude. Das Burn out Syndrom ist eine seelische Verausgabung. Das Burn out Syndrom ist ein Infarkt der Seele, bei dem die Betroffenen nicht nur ihrer wieder aufladbaren Energien abtrünnig geworden sind, sondern in ihrer Substanz geschädigt und angegriffen sind.

Die Risikogruppe sind häufig Leistungsträger

Da Körper, Geist und Seele eine unzertrennliche Einheit bilden, gehören auch körperliche Krankheitszeichen dazu. Dabei ist Burn out längst nicht mehr die typische Managerkrankheit. Das Burn out Syndrom betrifft auch Profisportler. Dies zeigt sich besonders an dem Beispiel von Fußball-Nationalspieler Sebastian Deisler, der aufgrund eines Burn out Syndroms seine Karriere beenden musste. Außerdem gehören Angehörige der so genannten helfenden Berufe wie Lehrer, Ärzte und Krankenschwestern etc. zu Risikogruppe von Burn out.

Die ersten Anzeichen und Symptome

Symptome des Burn out Syndroms sind die folgenden Beschreibungen des inneren Zustandes: "Ich kann nicht mehr", "Ich bin schon beim Aufstehen müde", "Die Arbeit nimmt kein Ende", "Ich kann mich noch so sehr anstrengen, ich werde nie fertig", "Die Dinge, die mir früher immer Spaß gemacht haben, sind heute zu viel", "Ich fühle mich selbst dann gehetzt, wenn ich genug Zeit habe", "Was hat das überhaupt noch für einen Sinn?" Außerdem wirken Betroffene von außen betrachtet unzufrieden, deprimiert und leicht reizbar.

Plötzliche Gewichtsschwankungen, Kreislaufstörungen, Atembeschwerden, gehäufte Infekte, Verdauungsstörung, schmerzhafte Muskelverspannungen in Nacken und Rücken, Schwindel, Kopfschmerzen und Schlafstörungen sind Symptome, die auf der körperlichen Ebene auftreten. Das Burn out Syndrom entsteht immer über einen Zeitraum und lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen.